Haus Romberg - Ehemaliges Rittergut

Einst zu den Galenschen Gütern gehörig Hier geht's weiter!
Dem Weg der Byinkstraße folgend liegt zwischen Davensberg und Ascheberg auch das Haus Romberg. Die ganze Anlage trägt noch den unverkennbaren Stempel einer kleinen Ritterburg. Gräben und Wälle deuten auf eine Befestigung, das Torhaus ist mit Schießscharten bewehrt. 
 
Haus Romberg
Haus Romberg
Rechts und links vom Eingang sind die Wappen derer von Galen und von Wulff mit der Jahreszahl 1630 angebracht. Dem Torhaus gegenüber liegt das im Renaissancestil erbaute Herrenhaus. Die Ecke zwischen dem Herrenhaus und einem vermutlich ehemaligen Ritterhaus schließt ein achteckiger mit Sandsteinen verzierter Turm.

Welche Familie ursprünglich auf Haus Romberg saß, ist nicht bekannt. In Davensberg saßen die Herren von Davensberg, welche von den Meinhövels beerbt wurden. Möglich ist, daß Davensberg und Romberg damals in einer Hand waren, jedenfalls stand beiden der Wildbann in der Davert zu. Es kann aber auch so gewesen sein, daß Romberg und Davensberg immer in verschiedenen Händen waren.

Gesichert ist, daß aus der Ehe von Bernard Wulff und Clara von Frydag die Erbtochter Bernarda das Gut Romberg erbte. Sie heiratete Dietrich von Galen, der Catharina von Hörde ehelichte. Aus dieser Linie stammt auch der berühmte "Kardinal von Galen" in direkter Linie ab. Haus Romberg war lange Zeit im Besitze der Familie von Galen und von allen Galenschen Gütern am längsten im Besitz der Familie. Seit kurzem ist es in Privatbesitz.


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